Ablauf der 

Sandgewinnung und Aufbereitung

Das Vorkommen wird mittels Saugbagger aus einer Tiefe von bis zu 33 Metern zur Aufbereitungsanlage gefördert.

Im "ersten Schritt" wird das Material durch das Aufgeben auf eine Siebmaschine in drei Fraktionen getrennt:

 

  •   Sand 0-2mm
  •   Kies 2-8mm
  •   Überkorn

 

Durch den Einsatz einer Linatexpumpe erfolgt der "zweite Schritt". Die Pumpe befördert das Sandgemisch 0-2mm zu den sogenannten Hydrozyklonen. Das Feststoff-Wassergemisch wird mit einer definierten Geschwindigkeit in die Zyklone gepumpt. Die konstante Zufuhr des Wasser-Feststoffgemisch bewirkt die Abscheidung der Feststoffe durch die Unterlaufdüsen direkt in die Aufstromklassierer. Wasser, Schlamm und Leichtstoffe werden durch den Überlauf abgeführt.

Die Aufstromklassierer liefern scharfe Trennpunkte in engen Toleranzbereichen. Erreicht wird dieses durch das Zusammenspiel von Absetzgeschwindigkeit der Sandkörner, der Materialdichte des Sand-Wassergemisches und der einstellbaren Aufstromwassermenge. Im "dritten Schritt" gewinnen wir Füllsand, der in Spülfeldern gelagert wird. Direkt im Anschluß an die Aufstromklassierer befinden sich Entwässerungssiebe. Von diesen wird das fertige Produkt auf die Förderbänder aufgegeben, um dann aufgehaldet zu werden. 

Unter der Siebmaschine, im ersten Schritt, befindet sich die Schwertwäsche, hier wird der Kies 2-8mm gereinigt. 

Anschließend wird er zu Estrichkies weiterverarbeitet. 

Seit 2016 können wir mit unserer neuen, selbst entwickelten Siebanlage das anfallende Überkorn waschen und in die Fraktionen 2-8mm und 8-60mm sortieren.

 

Die Körnung 2-8mm ist ausschließlich für unseren Estrichkies 0-8mm nach DIN EN 13139 bestimmt.

Die Körnung 8-60mm kommt im Garten- und Teichbau zum Einsatz.

Kieswasch- und Siebanlage
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Kiesgrube Bohlenbergerfeld GmbH & Co. KG
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